In meinem ersten Buch „Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?“ habe ich beschrieben, wie ich das Erschöpfungssyndrom in den Griff bekommen habe. Ich habe erklärt, warum welche Therapie und welcher Ansatz bei mir geholfen hat. Erläutert habe ich auch immer wieder den energetischen Ansatz.
Bei Erschöpfungsyndromen wie dem Burnout-Syndrom handelt es sich um eine vegetative Schieflage, eine Disbalance zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Durch jahrelange Überbelastung des vegetativen Nervensystems ruft man eine natürliche Reaktion des Körpers hervor, eine Schutzreaktion. Das Nervensystem sendet darauf Symptome aus, die uns sagen sollen: „STOPP, du machst Dich krank! Hör auf damit, oder du erleidest Schaden“.
Im schlimmsten Fall kommt es zum akuten Burnout und damit zu einem mitunter langen Leidensweg.
Mit den Ansätzen aus meinem ersten Buch habe ich es geschafft, wieder arbeitsfähig zu werden und wieder am Leben teilzunehmen. Und dennoch hatte ich meine alte Leistungsfähigkeit noch nicht erreicht. Deshalb habe ich auch nicht aufgehört, weiter zu forschen und auszuprobieren, wie ich zu mehr Energie und damit mehr Lebensqualität kommen kann.
Jeder Mensch, der geistig erschöpft ist, nicht nur Burnout-Betroffene, leidet letztlich darunter, dass sein vegetatives Nervensystem es nicht mehr schafft, ausreichend Energie zu liefern. Die Asiaten sprechen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) vom Energiefluss Chi, der gestört ist.
Aber wie man es auch betrachtet, der Erschöpfte hat zu wenig Energie, um den Alltag beschwerdefrei und dynamisch zu meistern.
Bei mir war es genauso. Ich konnte zwar wieder arbeiten, aber wenn ich abends heimkam, war ich platt, müde, erschöpft. Ich hatte keine Kraft mehr für meinen Sport, keinen Antrieb in die Sauna zu gehen oder mit Freunden einen Geburtstag zu feiern. Am liebsten habe ich mich auf die Couch geschmissen und abgehangen.
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Dieser Zustand machte mich nicht zufrieden. Ich wusste damals genau, ich muss weiter forschen, um meinen Energiestatus, den ich auf 70% schätzte, noch zu erhöhen. Ich wollte mehr Lebensqualität und durfte nicht aufgeben. Gut, dass ich es nicht getan habe.
In meinem ersten Buch riet ich jedem, die Belastung des vegetativen Nervensystems zu reduzieren, damit sich die vegetative Disbalance bessern kann. Was ich aber damals noch nicht wusste, ist, wie hoch die Belastung sein kann, die von innen kommt. Das vegetative Nervensystem versorgt jedes Organ mit Energie, damit es seine Aufgabe erfüllen kann. Je schlechter die Organe dabei arbeiten, desto mehr Energie verlangen sie dem Nervensystem ab. Außerdem sind die Organe dafür verantwortlich, dass das Nervensystem mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird.
Der Ansatz im ersten Buch war somit, das vegetative Nervensystem zu stärken und externe Belastung zu reduzieren und für mehr Entlastung zu sorgen. In diesem Buch beschreibe ich, wie Sie durch Ändern der organischen Rahmenbedingungen das vegetative Nervensystem entlasten und so zu mehr Energie und Vitalität kommen.
Ein Nebeneffekt dabei ist, dass Sie wahrscheinlich Ihre komplette Gesundheit dadurch bessern, wenn man den Naturheilmedizinern glauben darf. Das kann ich zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht bestätigen, glaube aber fest daran. Mein Wohlbefinden, mein Energiestatus sowie diverse Messungen, die ich regelmässig während der Entstehung dieses Buches durchführte, scheinen aber eindeutig darauf hinzudeuten. Insofern ist es für mich keine reine Glaubensfrage mehr.
Somit richtet sich das Buch nicht nur an Burnout-Betroffene in der letzten Phase ihrer Therapie, sondern genauso gut an alle anderen Menschen, die sich einfach nur schlapp und erschöpft fühlen, oder einfach etwas für ihre Gesundheit tun wollen.
Die hier beschriebenen Maßnahmen habe ich selbst mit Unterstützung und nach Anleitung meines Heilpraktikers ausprobiert. Ich bin überzeugt, und damit bin ich nicht alleine, dass diese Erfahrungen auch Ihnen helfen können, Ihre Gesundheit zu verbessern und mehr Vitalität für den Alltag zu erlangen. Bei mir hat es geholfen! |